Zu den sogenannten Mittelhamstern gehört unser Liebling, der Goldhamster.
Wo lebt er?
Der "Syrische Goldhamster" stammt, wie der Name schon sagt, aus Syrien (Nord-Syrien). Er lebt in der Natur auf freiem Feld. Hamster legen dort ihre Bauten tief unter der Erde an (in ca. 0,5 m bis 1m Tiefe) und verschlafen den größten Teil des Tages dort, da es sehr heiß ist. Seine Schlafkammer im Bau hat eine durchschnittliche Temperatur von ca. 10 Grad. Ein Hamsterbau besteht aus ca. 3-5 Kammer. In der größten Kammer befindet sich sein "Vorratsraum". Alles "Gehamsterte" findet dort bis zu seinem Verzehr, seinen Platz. Eine weitere Kammer benutzt der Hamster als Toilette.
Was genau ist er?
Der Goldhamster zählt zu den Mäuseartigen und gehört zu der Familie der Wühler. Daher hat er sehr kräftige Vorderpfötchen, mit denen er gut buddeln kann. In der Natur hält der Hamster eine Art "Winterschlaf".
Wie lebt er in der Natur?
Den Aufbau seines Baus haben wir ja oben schon erörtert. In der Natur schläft der Hamster tagsüber und geht nachts auf Futtersuche. Dies geschieht meist in der späten Nacht (nach 1 Uhr), gegen 5 Uhr kehrt er wieder in sein Nest zurück. Auf seiner Futtersuche in den Sommermonaten hamstert er so ziemlich alles, was die Natur hergibt. In der Natur lebt der Hamster als Einzelgänger. Nur in der Paarungszeit finden sich zwei Hamster und feiern "Hochzeit".
Nachdem der Hamster in Europa so um 1930 eingefangen wurde, haben sich bis heute viele verschiedene Farbschläge und Haararten gebildet. Neben dem Goldhamster (siehe oben) findet sich der nachstehende Gefährte - der Teddyhamster. Er ist die langhaarige Variante des "Syrischen Goldhamsters".
Datenstammblatt
Alter: durchschnittlich etwa 2-3 Jahre (jünger oder älter ist immer möglich)
Größe: 15-19 cm
Gewicht: Böckchen ca. 100 bis 160 Gramm, Weibchen ca. 80 bis 150 Gramm
Farbe: es gibt sie von einfarbig bis gescheckt, schwarze Ohren, schwarze Augen, rote Augen
